Das
schöne Wetter der letzten Tage war optimal für eine Beobachtung der
Europäischen Sumpfschildkröten bei Orth an der Donau. Idealer
Ausgangspunkt ist die Schlossinsel bei Orth. Hier besteht die
Möglichkeit, die Schildkröten in Freilandterrarien, aber auch in freier
Natur beim Paarungsspiel zu beobachten.
Mittwoch, 13. April 2016
Krötenwanderung am Badesee Pramet
Die
Laichzeit der Erdkröten am Badesee Pramet ist voll im Gange. Leider
kommt es auf der Zufahrtsstraße rund um den See immer wieder zu
Ausfällen durch überfahrene Erdkröten.
Samstag, 2. April 2016
Flurreinigungsaktion 02.04.2016
Um
08.00 Uhr ging es heute vor der Stadthalle in Enns los. Ca. 170
Ennserinnen und Enser hatten sich bereit erklärt, an der
Flurreingungsaktion 2016 teilzunehmen. Die Bereiche wurden eingeteilt
und los ging's. Zu sechst suchten wir einen ca. 5km langen Abschnitt vom
Modellflugplatz in der Kronau bis zum Gasthaus Binder in Enghagen ab.
Teilweise wussten wir schon, was uns erwartet, manchmal waren wir aber
erstaunt, was sich so alles in der Au fand. Von einer kompletten
Haustüre, 4 PKW-Kompletträder, diverse Fahrzeugteile, Gartenzwerge,
unzählige Flaschen, Getränkedosen und Plastiksackerl.
Gerade
bei den Getränkedosen fällt auf, dass zwei Hersteller hier sehr gehäuft
auftreten: Schwechater Bier und Red Bull. Diese Dosen finden nur ganz
selten den Weg in die Mülltonne, dafür regelmässig den Weg aus dem
Autofenster.
Donnerstag, 31. März 2016
Laichablage der Braunfrösche
Frösche
haben die Angewohnheit, dass sie bei der Laichablage sehr ortstreu
sind. Selbst wenn das Gewässer kaum Wasser führt, wird dort abgelaicht.
Diese Situation haben wir derzeit in den Traun-Donau Auen bei Pichling.
In einem Graben haben sich hunderte Braunfrösche zur Laichablage
versammelt. Der Laich wird aber in den nächsten Tagen verderben, sofern
der Wasserspiegel dort nicht eklatant ansteigt. Ich überlege daher,
einen Teil des Laichs in ein nahegelegenes Gewässer umzusiedeln.
Montag, 22. Februar 2016
Amphibienwanderung, Situation nach Absiedlung
Die Verbindungsstraße zwischen den Orten Erla und der
Seidlung Au/strengberg war bis vor einigen Jahren eine kleine
Problemzone, was die Amphibienwanerung betraf. Jedes Jahr fand ich auf
der Strecke zahlreiche überfahrene Amphibien, die auf der Wanderung vom
Hangwald ins Augebiet dem Verkehr zum Opfer fielen. Wir dachten bereits
an die Errichtung eines Amphibienzaunes in diesem Bereich. Speziell zu
Frühlingsbeginn waren hier grössere Ausfälle bei Erdkröten,
Springfrosch, teilweise auch bei Feuersalamander und Gelbbauchunken zu
verzeichnen.
Nach dem Hochwasser 2013 änderte sich die Situation jedoch: die Ortschaft Au wurde praktisch zur gänze abgesiedelt, der Verkehr auf der Verbingsstraße nahm dadurch stark ab. Das hatte offenbar positive Auswirkungen auf die Laichwanderung: die Anzahl der getöteten Amphibien geht gegen null. Auf 2km Straßenlänge zählte ich in den letzten Tagen gerad mal 5 überfahrene Erdkröten und 4 Springfrösche. Im Vergleich zu früher ist das ein Rückgang auf weniger als 10%. Auch der Verkehr ist spürbar zurückgegangen: waren bei früheren Besichtigungen dauernd Autos unterwegs, so begegneten mir heute gerade mal zwei Fahrzeuge wärhend ich die Strecke zweimal abfuhr.
Nach dem Hochwasser 2013 änderte sich die Situation jedoch: die Ortschaft Au wurde praktisch zur gänze abgesiedelt, der Verkehr auf der Verbingsstraße nahm dadurch stark ab. Das hatte offenbar positive Auswirkungen auf die Laichwanderung: die Anzahl der getöteten Amphibien geht gegen null. Auf 2km Straßenlänge zählte ich in den letzten Tagen gerad mal 5 überfahrene Erdkröten und 4 Springfrösche. Im Vergleich zu früher ist das ein Rückgang auf weniger als 10%. Auch der Verkehr ist spürbar zurückgegangen: waren bei früheren Besichtigungen dauernd Autos unterwegs, so begegneten mir heute gerade mal zwei Fahrzeuge wärhend ich die Strecke zweimal abfuhr.
Freitag, 19. Februar 2016
Mitterwasser am 19.02.2016
Wieder
einmal hat es eine der riesigen Schwarzpappeln am Mitterwasser
erwischt: der riesige Baum mit fast 6m Umfang ist umgekippt und ins
Mitterwasser gestürzt. Wenige Meter daneben steht noch eine weitere
mächtige Schwarzpappel, in deren Nähe sich ein kurioses "Dschungelcamp"
mit selbstgebauter verdreckter Hütte und selbstgeflochtener Hängematte
befindet.
Montag, 11. Januar 2016
Neulich in der Au...
Man muss nur zur richtigen Zeit hingehen, dann findet man Dinge, die
sonst verborgen sind. Obwohl ich diese Stelle schon öfters im Sommer
besicht hab, ist mir dieser Friedhof nie aufgefallen. Das ganze ist
total verwachsen und erst die vegetationsfreie Zeit gibt frei, was dort
wahrscheinlich seit Jahrzehnten lagert...
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